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| | FedCon 18: Panel von Jeffrey Combs am Freitag |
| | 28.05.2009 19:17 | Kategorie: Darsteller | Autor: Christian |
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| | Am ersten Wochenende im Mai fand im Bonner Maritim-Hotel die FedCon 18 statt. Auch e'Guide war bei der Großveranstaltung vor Ort und wir haben jede Menge Informationen mitgebracht, die wir im Moment gerade für Sie aufbereiten. Wie wir bereits berichteten stand auch der Darsteller des Dr. Kevin Burkhoff - Jeffrey Combs - an diesem Wochenende auf der Gästeliste. Sein erstes Panel hatte er am Freitag. Wir waren dort und wollen es nachfolgend für Sie zusammenfassen. Combs sprach über Western, Michael J. Fox, "Star Trek", Shakespeare und "The 4400". |
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Jeffrey Combs spielte nicht nur in der Mystery-Serie "The 4400 - Die Rückkehrer" den wiederkehrenden Charakter des Dr. Kevin Burkhoff, sondern auch eine Vielzahl von Rollen im "Star Trek"-Universum. Bekannt wurde er hier als Vorta Weyoun und Liquidator Brunt in "Star Trek - Deep Space Nine" und als Commander Shran in "Star Trek - Enterprise". Weiterhin ist er ein Veteran des Horror-Genres und kann auf eine fast 30-jährige Karriere zurückblicken.
Am Anfang seines Auftrittes auf der großen FedCon-Bühne in der Mainbridge (größter Saal des Maritim-Hotels) sprach er über seine neuen Projekte: ein Western und ein Horrorfilm. In dem Western namens "American Bandits" spielt er einen Bösewicht. Der Horrorfilm heißt "Dark House" und er spielt hier eine Figur namens Walston.
Außerdem berichtete er, dass er an einem Theaterstück von Edgar Allan Poe arbeitet, welches ein Ein-Mann-Stück ist.
Hinsichtlich 'Obama-America' wurde Jeffrey gefragt, ob er glaubt, dass Weyoun ein guter Politiker gewesen wäre. Seine Antwort war: "Weyoun würde lächeln, während er dir die Zunge raus schneidet!" Er bemerkte weiterhin, dass sich der kleine Vorta, wenn er ein Politiker wäre, keine Sorgen um potentielle Attentate machen müsste, denn er hätte immer einen Klon in irgendeiner Tiefkühltruhe, der ihn ersetzen könnte.
Combs erinnerte sich an die Dreharbeiten zu "Star Trek - Deep Space Nine" und daran, dass Alle am Set immer ihre Drehbücher durchblätterten, ob sie diese Episode überleben würden. Bei ihm war es am Ende nur noch: "Oh, sie haben mich umgebracht... wieder einmal... Ich warte auf das Drehbuch von nächster Woche!" Nach einer Woche hielt er dann das neue Drehbuch in den Händen: "Hier ist das neue Skript... und ich bin drin!"
Vor seiner Zeit bei "Star Trek" war er in sehr vielen Horrorfilmen und Thrillern zu sehen. Ein erfolgreiches Franchise waren die "Re-Animator"-Filme, in denen er den Charakter des Herbert West verkörperte. Diese Filme wurden auch im Panel angesprochen und Jeffrey wurde nach einer möglichen Fortsetzung gefragt. Er weiß nicht, was geplant ist, doch er wäre sehr froh, wenn es eine weitere Fortsetzung geben würde. Er glaubt jedoch nicht, dass er den Herbert West wieder spielen würde, da er seiner Meinung nach zu alt ist. Aber vielleicht gäbe es die Chance, in dem Film eine andere Rolle zu spielen.
Im Jahre 1996 war Combs an der Seite von Michael J. Fox in dem Thriller "The Frighteners" zu sehen. Er wurde gefragt, wie die Arbeit mit Fox für ihn war. Jeff berichtete, dass Michael J. Fox ein netter Kerl war, dankbar, professionell und schlagfertig. Jeff besuchte ihn einmal in seinem Trailer, aber ansonsten ließ er ihm seinen Freiraum. Der Film wurde in Neuseeland gedreht und Combs wohnte zu der Zeit in Wellington. Er genoss die Zeit hier sehr.
Nach der besten Rolle befragt, die er in "Star Trek" spielen durfte, antwortete Jeff, dass es für ihn als Schauspieler sehr schwer ist, diese Frage zu beantworten. Er sieht sie eigentlich alle als seine Lieblingsfiguren an. Sie sind für ihn wie Kinder. Das wäre genauso, wie wenn man Eltern fragen würde, welches ihr Lieblingskind ist. Trotzdem sagte er, dass er es köstlich fand, Weyoun zu porträtieren.
Er erinnerte sich auch daran, dass es furchtbar war, einen Ferengi zu spielen. "Man hat zwar riesige Ohren, kann aber trotzdem Nichts hören!", lästerte er. Es dauerte nur eineinhalb Stunden, eine Ferengi-Maske anzulegen, doch es war trotzdem die schlimmste Maske, mit der er jemals arbeiten musste.
Auf seine Erfahrungen bei der Mystery-Serie "The 4400 - Die Rückkehrer" angesprochen, gab er zurück, dass er das Ende der Serie überhaupt nicht mochte. Die Dreharbeiten waren gut, die Zusammenarbeit mit den Kollegen war ausgezeichnet und er hatte am Set viel Spaß. Doch das Network gab ihnen zu wenig Zeit und machte am Ende viel zu wenig Werbung für die Serie. Seiner Meinung nach hätte es am Ende noch eine abschließende Mini-Serie geben sollen, wie am Anfang der Serie.
Im Anschluss wurde der aus Oxnard in Kalifornien stammende Schauspieler gefragt, welche Rolle er in "Star Trek" spielen wollen würde, wenn er sich eine aussuchen könnte. Er verriet, dass er als Kind immer Captain Kirk sein wollte. Er glaubte, dass er ihn gut imitieren könnte, was er dann auf der Bühne auch zum Besten gab und dem Publikum vorführte. Natürlich wurde diese Imitation mit einem begeisterten Applaus belohnt.
Weiterhin wurde Combs gefragt, welche Rollen er gern spielt. Doch für ihn sind es nicht die Rollen sondern eher die verschiedenen Genres. Er probiert gern neue Dinge aus. Deswegen hatte er auch diesen neuen Western gedreht.
Es schloss sich die Frage an, ob er die Darstellungen seiner "Star Trek"-Figuren irgendwelchen Persönlichkeiten nachempfunden hat. Er erklärte, dass Weyoun nach Niemandem modelliert wurde und er ihn selbst erfunden hatte.
Aber der andorianische Commander Shran bei "Star Trek - Enterprise" basierte auf James Cagney (ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der in alten Filmklassikern größtenteils Gangster spielte).
Eine weitere Frage aus dem Publikum war, ob er die Antennen von Commander Shran irgendwie beeinflussen konnte. Jeffrey verriet, dass die Maschinerie einen Motor hinter seinen Ohren hatte, und diese Geräusche hörte er, wenn ein Techniker sie per Fernsteuerung bediente. Im Laufe der Zeit lernte er anhand der Geräusche zu erkennen, in welche Richtung oder auf welche Weise die Antennen sich bewegten. Außerdem hatte man vorher abgesprochen, welche Emotionen, welche Bewegungen verursachen würden.
Auf die Frage, ob er bei den Dreharbeiten bei "Star Trek - Enterprise" Spaß hatte, antwortete er, dass alle Serien vom System her ähnlich waren. Es gab zum Teil gleiche Schauspieler und die gleichen Filmcrews. Aber es gab auch kleine Unterschiede. Er mochte "Deep Space Nine" sehr aber auch "Enterprise" und zwar aus unterschiedlichsten Gründen.
Seiner Meinung nach war jedoch Scott Bakula als Captain Jonathan Archer der beste Anführer.
Als letzte Frage in diesem Panel wollte ein Fan wissen, welches sein Lieblingsstück von Shakespeare ist. Er gab zurück, dass das eine sehr schwierige und interessante Frage ist. Er kann kein Lieblingsstück nennen, da alle von Shakespeares Stücken so unterschiedlich sind. Man kann einen "König Lear" nicht mit einem "Mitsommernachtstraum" vergleichen.
Er verriet auch, dass er in "Mitsommernachtstraum" und "Hamlet" mitgespielt hat und dass die Arbeit an diesen Theaterstücken ihm eine Menge Freude bereitete.
Wir hatten bei der Convention auch die Chance, ein kurzes Interview mit diesem charismatischen Schauspieler zu führen. Das Interview und einen kleinen Videogruß finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen.
Es gab am FedCon-Wochenende am Samstag noch ein weiteres Panel mit Jeffrey Combs, das zusammen mit Marc Alaimo abgehalten wurde, der in "Star Trek - Deep Space Nine" den cardassianischen Anführer Gul Dukat gespielt hat. Das Panel trug den Namen "Panel der Bad Guys". Auch diesen Bericht werden Sie in den nächsten Tagen bei uns lesen können.
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